HRV-Messung Ihr Nervensystem zeigt, was Worte nicht sagen können


Was ist HRV überhaupt?


HRV steht für Herzratenvariabilität. Das klingt technisch – ist aber eigentlich ganz einfach: Unser Herz schlägt nicht wie ein Metronom im gleichmäßigen Takt. Die kleinen Schwankungen zwischen den einzelnen Herzschlägen sind gewollt – und sie verraten uns sehr viel darüber, wie es dem Nervensystem gerade geht.
Eine hohe Variabilität bedeutet:

Das Nervensystem ist flexibel, erholt und belastbar. Eine niedrige Variabilität ist oft ein Zeichen dafür, dass der Körper unter Dauerstress steht – auch wenn man das selbst vielleicht gar nicht mehr so deutlich spürt.


Warum messe ich die HRV in meiner Praxis?


Viele Menschen kommen zu mir mit dem Gefühl: "Ich bin irgendwie nicht mehr ich selbst." Sie schlafen, aber erholen sich nicht. Sie machen Urlaub, aber kommen nicht runter. Das Blutbild ist unauffällig – und trotzdem stimmt etwas nicht.
Die HRV-Messung macht sichtbar, was sich manchmal schwer in Worte fassen lässt: den Zustand des vegetativen Nervensystems.

Die HRV ist für mich ein wichtiger Baustein, um zu verstehen wo Ihr Körper gerade steht – und wo er Unterstützung braucht.


Wie läuft die Messung ab?


Sie sitzen entspannt, ein kleines Gerät (HeartMath) zeichnet Ihren Herzrhythmus auf. Anschließend werte ich die Daten aus und erkläre Ihnen was die Ergebnisse bedeuten.


Die HRV-Messung ist meist Teil des Erstgesprächs — sie gibt mir von Anfang an ein Bild von Ihnen als Mensch, nicht nur von Ihren Beschwerden. Ergänzend arbeite ich mit kohärenter Atmung, die das Nervensystem behutsam in Balance begleiten kann.